Ryan’s Gut

Wir konnten es nicht sein lassen, wir mussten durch den Ryan’s Gut. Dieser ist eine enge Passage zwischen Inseln hindurch, in der einige Felsen und Untiefen, die durchfahrt erschweren. Aber sie war eine Abkürzung und das Abenteuer juckte uns in den Fingern. So verliessen wir den Steg und ich brachte mich auf dem Bugspriet als Lotse in Position, während Reto am Steuer sass. Zwischen Bojen hindurch fuhren wir durch den schmalen Kanal. Von oben konnte ich durch das klare Wasser wunderbar den Grund betrachten. Nur sah ich wegen der Reflektion nur einige Meter voraus, weshalb Reto vor dem submarinen Dollar Rock einen brüsken Stopp reissen musste. Einige Meter weiter links, war die Durchfahrt kein Problem. Einige Untiefen gab es zu um- und überschiffen, doch bei Flut hatten wir vielerorts genügend Tiefe. Bald fuhren wir durch die weite Bucht und betrachteten von weitem den Leuchtturm von Peggy’s Cove. Reto gefielen die vielen Inseln mit niedlichen weissen Leuchttürmen, klassisch mit rotem Lichthaus, und winzigen Ortschaften. Bald erreichten wir Indian Passage in der Mahone Bay, wo wir einen Bootsbauer besuchen wollten. Dieser empfing uns an seinem Pier, musste aber nach kurzer Zeit zugeben, dass er nicht die Zeit hatte uns zu helfen. Noch versuchen wir eine Lösung zu finden, mit der wir den Anker besser durch die Bugsprietkonstruktion bewegen können. Dafür durften wir die Nacht an seinem Steg verbringen.

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